Was ist Osteoporose?

Unter Osteoporose versteht man einen übermäßigen Schwund von Knochengewebe, der bedingt ist durch Störungen im Gleichgewicht zwischen Knochenabbau und Knochenneubildung. Diese Störungen betreffen das gesamte Skelettsystem, dabei besonders häufig Wirbelsäule, Schenkelhals und Speiche (Radius). Sie führen zu einer verminderten Belastbarkeit des Skeletts und erhöhen die Neigung für Knochenbrüche. Diese Knochenbrüche verursachen zumeinst Schmerzen, Beschwerden beim Bewegen, oft eine Krümmung der Wirbelsäule (Rundrücken), Größenverlust und vorübergehende und manchmal auch bleibende Behinderung. Von Osteoporose sind vorwiegend Frauen betroffen, sie macht jedoch auch vor den Männern nicht halt.

Osteoporose kann auftreten, wenn die Knochenmasse, die ihr Maximum mit etwa Mitte 20 erreicht hat, so weit abfällt, dass daraus nachteilige Veränderungen der Knochenstruktur entstehen. Begünstigt wird dieser Knochenschwund durch Hormonmangel während der ersten Wechseljahre, aber auch durch Erbfaktoren und andere Krankheiten.

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